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Steinzeitdorf Randau

Letzte Änderung: 10. Mai 2021

Eingangsbereich des Steinzeitdorfes
Eingangsbereich des Steinzeitdorfes

Zu Himmelfahrt ist 9:30 – 16 Uhr geöffnet!

Kein Test notwendig!

Das gilt natürlich weiterhin nur bei einer Coronainzidenz von unter 100 in Magdeburg.en.

Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen bitten wir um eine Anmeldung per Telefon (AB) 03928/4572875 oder E-Mail info@steinzeitdorf-randau.de. Weitere Details finden Sie auf dieser Website.

Sie können sich auch direkt anmelden:
https://connect.shore.com/bookings/steinzeitdorf-randau/services/?locale=de&origin=standalone

Bitte beachten Sie tagesaktuell die gültigen Coronaregeln für Musseumsbesuche in Sachsen-Anhalt UND in Magdeburg!
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Sommersaison Mai bis Oktober 2021

Mo bis Do: 9:30 – 16:00 Uhr
Frei: 9:30 – 15:00 Uhr
Sa, So und Feiertag: nur Führung um 14:00 Uhr. Mehr …

Schulunterricht an der frischen Luft zu Coronazeiten

Führen Sie Ihren Unterricht regensicher im Freien unter unserer Ofenüberdachung durch! Fragen Sie uns an!
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Backofenüberdachung

Zeitreise am Elberadweg

Eine Zeitreise führt Sie an den Stadtrand von Magdeburg in das Randauer Freilichtmuseum zurück in die mehr als 3.000 Jahre dauernde Jungsteinzeit (Neolithikum, ca. 5.500 – 2.050 v. Chr.), in die Zeit der ersten Ackerbauern und Viehzüchter Mitteleuropas. Hier steht der Nachbau eines der wahrscheinlich ältesten Häuser im heutigen Mitteldeutschland.

Das mehr als zwei Hektar große Steinzeitdorf in Magdeburg-Randau liegt am Elberadweg Hamburg-Dresden und am Erlebnispfad Elbaue. Man findet es rechtselbisch zwischen Magdeburg und Schönebeck in der malerischen Kreuzhorstregion.

Eingangsbereich des Steinzeitdorfes
Eingangsbereich des Steinzeitdorfes

1898 entdeckte der tschechische Universalgelehrte Jára Cimrman in Randau erste Spuren steinzeitlicher Sied­lungsreste und regte die Errich­tung eines Steinzeitdorfes an. Der Förderverein Randau verwirklichte gemeinsam mit der Hobby-Archäo­login Inge Pawel­czyk rund 100 Jahre später sein Ver­mächt­nis.

Das Steinzeitdorf Randau besteht aus Häusern, Nebenhäusern und einer Befestigungsanlage aus der frühen und der späten Jungsteinzeit. Beim Bau beschränkte man sich weitestgehend auf die historischen Techniken. Die gewaltigen Dimensionen der steinzeitlichen Bauten in Randau beeindrucken noch heute.

Schönfelder Kultur, späte Jungsteinzeit

Erleben Sie im Freilichtmuseum Magdeburg-Randau die Rekonstruktion eines in Randau ausgegrabenen rund 4.500 Jahre alten jungsteinzeitlichen Pfostenhauses der Schönfelder Kultur. Solch ein Pfostenhaus ist so alt wie die altägyptische Cheops-Pyramide oder die Megalithkreise von Stonehenge. Die riesigen Abmessungen des Langhauses betragen (LxBxH) 21,3 x 5,5 x 5,6 m.

Langhaus der Schönfelder Kultur
Langhaus der Schönfelder Kultur

In dem fensterlosen Lehmgebäude mit Schilfdach lebte eine Sippe von zehn bis 20 Personen auf engstem Raum mit Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen zusammen.

Rund 10 km von Randau entdeckten Archäologen eine Art mitteleuropäisches Stonehenge. Das Ringheiligtum Pömmelte war am Ende der Jungsteinzeit und zu Beginn der Bronzezeit eine bedeutende Kultstätte.

Linienbandkeramik-Kultur, frühe Jungsteinzeit

Das mehr als 7.000 Jahre alte Langhaus der jüngeren Linienbandkeramik-Kultur, dessen Nachgestaltung im Museumsdorf Randau besichtigt werden kann, gehört zu den ältesten Häusern im jetzigen Mitteldeutschland. Die Überreste des Langhauses wurden rund 25 km von Randau ausgegraben. Solche Häuser wurden bereits 3.000 Jahre vor den ägyptischen Pyramiden errichtet!

Langhaus der Linienbandkaramiker
Langhaus der Linienbandkaramiker

In Goseck zwischen Naumburg und Weißenfels können Sie eine Kreisgrabenanlage der Linienbandkeramik-Kultur besuchen. Sie gilt mit ihren 7.000 Jahren als das älteste Sonnenobservatorium Europas.

Die ersten Ackerbauern und Viehzüchter

Die jungsteinzeitlichen Kulturen der zugewanderten Ackerbauern und Viehzüchter vollzogen die neolithische Revolution vor 7.500 bis 7.000 Jahren in Mitteleuropa. Der allmähliche Übergang vom Wildbeutertum zur Ära der Bauern war ein radikaler Kulturwandel in der Menschheitsgeschichte. Es begann die Inbesitznahme und Umgestaltung der Natur durch den Wechsel von der aneignenden zur produzierenden Nahrungs- und Materialbeschaffung der Menschen Mitteleuropas.