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Steinzeitdorf Randau – Zeitreise am Elberadweg

Eine Zeitreise führt Sie an den Stadtrand von Magdeburg in das Randauer Freilichtmuseum bis zu 7.500 Jahre zurück in die beginnende Jungsteinzeit (Neolithikum).

Das mehr als zwei Hektar große Steinzeitdorf in Magdeburg-Randau liegt am Elberadweg Hamburg-Dresden und am Erlebnispfad Elbaue. Man findet es rechtselbisch zwischen Magdeburg und Schönebeck in der malerischen Kreuzhorstregion.

Beeindruckende Dimensionen

Erleben Sie im Freilichtmuseum Magdeburg-Randau die Rekonstruktion eines in Randau ausgegrabenen rund 4.500 Jahre alten jungsteinzeitlichen Pfostenhauses der Schönfelder Kultur. Solch ein Pfostenhaus ist so alt wie die altägyptische Cheops-Pyramide oder die Megalithkreise von Stonehenge. Die riesigen Abmessungen des Langhauses betragen (LxBxH) 21,3 x 5,5 x 5,6 m.

In dem fensterlosen Lehmgebäude mit Schilfdach lebte eine Sippe von rund 30 Personen auf engstem Raum mit Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen zusammen.

Noch älter und größer ist das rund 7500 Jahre alte Langhaus der Linienbandkultur, dessen Nachgestaltung im Museumsdorf Randau  besichtigt werden kann. Solche Häuser wurden 3.000 Jahre vor den ägyptischen Pyramiden errichtet!

Die Steinzeitsiedlung Randau besteht aus Häusern, Nebenhäusern und der das Steinzeitdorf umfassenden Befestigungsanlage. Beim Bau beschränkte man sich weitestgehend auf die historischen Techniken. Die gewaltigen Dimensionen der steinzeitlichen Siedlung in Randau beeindrucken noch heute.